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| Kühle Wickel gegen Fieber |
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Der menschliche Körper hat im Inneren eine
Temperatur von 36,8°C.
Zahlreiche Krankheiten verursachen Fieber und verändern somit
diese Kerntemperatur. Neben reichlichem Trinken haben sich hierbei Wadenwickel als flankierende Maßnahme zur medikamentösen Therapie besonders bewährt. |
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Der Körper muss von Kopf bis zu den Zehenspitzen heiß sein.
Hat der Patient kalte Hände und/oder Füße dürfen keinesfalls
Wadenwickel durchgeführt werden.
Bei offenen Wunden an den Unterschenkeln dürfen keine Wickel
angewendet werden.
1 kleine Schüssel, Wasser, temperiert ca. 2 Grad niedriger als die gemessene Körpertemperatur, 2 Baumwollwindeln oder Leinentücher, 2 Frottier- oder Wolltücher, Badetuch als Unterlage
Vor Beginn der Wadenwickel unbedingt die Fiebertemperatur messen.
Die aufgerollten Baumwolltücher werden in Wasser getaucht, gut
ausgewrungen, entfaltet und um beide Unterschenkel von
Fuß- bis Kniekehle gewickelt.
Darüber die Frottiertücher legen, damit es nicht zu einer zu schnellen
Verdunstung kommt.
Niemals Plastik als Nässeschutz verwenden, da dies zu einem Wärmestau
führen würde.
Die Innentücher werden nach 8-10 Minuten gewechselt, bevor sie warm werden.
Bei jedem Wechsel sollte der Schweiß aus den Windeln ausgewaschen werden
Nach dreimaligem Wechsel eine Pause von 30 Minuten einlegen und erneut die
Temperatur kontrollieren.
Der Wickelvorgang kann 3x wiederholt werden.
Die Anwendung muss sofort abgebrochen werden, wenn die Füße kalt werden.
Falls die Temperatur während der Anwendung weiter ansteigt, sollte unverzüglich
ein Arzt benachrichtigt werden.
Kleinkinder kühlen schneller aus. Daher sollte während der Anwendung häufiger
die Temperatur kontrolliert werden.